Wir sind....

...eine Gruppe von Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen, die sich bewusst dazu entschieden hat, gemeinschaftlich und marktunabhängig gesunde Lebensmittel für ihre interessierten Mitglieder zu erzeugen.

Dabei bilden Transparenz, eine nachhaltige landwirtschaftliche Wirtschaftsweise sowie der Bezug eines jeden Gemeinschafts-Mitglieds zum landwirtschaftlichen Betrieb die tragenden Säulen des Konzepts.

Unser Ziel ist es, getragen durch die Kraft der Gemeinschaft, eine lokale und zukunftsorientierte Lebensmittelerzeugung dauerhaft zu etablieren.

Frederik Zeller 
geb. 1981, Agrar-Ingenieur

Durch sein landwirtschaftliches Studium und jahrelange Berufserfahrung hat Frederik Einblicke in verschiedenste landwirtschaftliche Wirtschaftsweisen und deren Auswirkungen gewinnen können. Die nachhaltige Idee der solidarischen Landwirtschaft hat ihn von Anfang an begeistert, weshalb er auch schon einige Zeit Mitglied der SoLawi Trier war.

Nachdem Frederik in sein Heimatdorf Kell am See zurückgekehrt ist, hat er hier einen Hof (siehe unten) gepachtet, um gemeinsam mit Gleichgesinnten diese SoLawi ins Leben zu rufen. 

Er ist Hauptansprechpartner für Mitglieder und diejenigen, die es werden wollen. Bei ihm laufen die organisatorischen Fäden zusammen.

In der Produktion ist Frederik für den Kartoffelanbau zuständig und plant die Hühnerhaltung im mobilen Hühnerstall.

Denise Hermes 
geb. 1986, Gärtnerin, Sozialpädagogin

Als gelernte Landschaftsgärtnerin und Naturliebhaberin haben Denise die Themen Nachhaltigkeit und Ökologie schon immer sehr am Herzen gelegen. In der solidarischen Landwirtschaft sieht sie die Chance, eine faire und regionale Lebensmittelerzeugung mit gestalten zu können. Es sind auch gerade die Begegnungen und das Zusammenkommen von verschiedenen Menschen, was Denise am Konzept der SoLawi begeistert.

In Kell übernimmt Denise die Rolle der Anbauplanerin und ist bei allen Fragen rund ums Gärtnerische dabei.

Pia Alken 
geb. 1984, Hobby-Gärtnerin, Erzieherin

Pia ist erfahrene Hobby-Gärtnerin und in diesem Zusammenhang besonders interessiert an einer zukunftsorientierten Produktionsweise. Als solche legt sie viel Wert auf gesunde und umweltverträglich produzierte Lebensmittel. 

Seit Pia von der Idee der SoLawi Kell am See erfahren hat, ist sie Feuer und Flamme für das Projekt. Sie ist grundlegend an der Planung und Organisation beteiligt. Vor allem aber ist Pia aktiver Teil des Gärtner*innen Teams. ,

Dany Metzdorf
geb. 1977, Hobby-Gärtnerin  und Café-Betreiberin

Dany betreibt das Café Wertvoll in Kell am See. Sie liebt es, gesunde Lebensmittel mit den eigenen Händen zu erzeugen, zu verarbeiten und anzubieten.

Ihre Motivation die SoLawi mit zu gestalten liegt in ihrer Liebe zur Natur und ihrer Begeisterung für´s Gärtnern. Auch sie ist Teil unseres Gärtner*innen Teams.

Danys großer Wunsch ist es, gemeinsam neue Wege zu gehen.... in eine gute Zukunft!

Lisa Müller 
geb. 1984, Lehrerin

Auch Lisa ist schon seit einigen Jahren aus Überzeugung Mitglied einer SoLawi (Dortmund, Trier) und freut sich, nun den Aufbau der SoLawi Kell am See mitbegleiten zu dürfen.

Hier fungiert Lisa als Allround-Mitdenkerin. Darüber hinaus betreut sie unsere Facebook Seite und kommuniziert mit Mitgliedern*innen sowie Interessent*innen.

Jochen Heib
geb. 1976, Pädagoge

Als Jugendpfleger der VG Saarburg-Kell kam Jochen Anfang des Jahres 2020 die Idee, mit Jugendlichen ein nachhaltiges Selbstversorgungsprojekt zu starten.

Als er kurz darauf von den SoLawi Plänen von Frederik und seiner Crew erfuhr, suchte er den Kontakt. 

Der Gedanke, ein Jugendprojekt in die SoLawi einzubetten, fiel auf fruchtbaren Boden.


Seitdem denkt und plant Jochen fleißig mit.

Der Hof

Viele von euch, gerade diejenigen, die in Kell und Umgebung leben, sind bestimmt schon einmal über den Hof gefahren oder vorbei spaziert. Es ist die Hofstelle der ehemaligen Baumschule Marx im Konradsborn. 

Bereits seit einiger Zeit stand die Hofstelle samt seiner dazugehörigen Flächen zur Pacht aus. Da wir uns schon ein ganzes Weilchen gedanklich mit der Gründung einer solidarischen Landwirtschaft beschäftigt hatten, kam uns diese Gelegenheit gerade recht. 

Der Hof bietet durch das Vorhandensein von intakten Folientunneln, anliegenden Ackerflächen sowie einer Lagerhalle ideale Voraussetzungen für den Aufbau einer SoLawi.

 

Was bisher geschah...

Auch wenn die Umsetzung einer solidarischen Landwirtschaft erst in 2021 stattfinden wird, so waren  wir 2020 nicht untätig.

Wir haben Ackerflächen, die brach lagen, urbar gemacht und dort Kartoffeln, Kürbisse und Kohlsorten angebaut. Wir haben einen Folientunnel ausgebaggert und mit neuem "Leben" gefüllt. Hier haben dann Tomaten, Auberginen und Paprika ihr Zuhause gefunden.

Und das alles stets gemeinsam. Alleine wäre die Umsetzung dieser Dinge schlichtweg nicht möglich gewesen.

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an unsere Freund*innen der SoLawi Trier :-)

2021 - Was dich und uns erwartet...
Landwirtschaft gemeinsam gestalten

Im Folgenden möchten wir euch unser Konzept etwas genauer vorstellen. Wir freuen uns auf euer Interesse.




Unsere Grundsätze

Die Grundlagen unserer Arbeit und Ideen werden in unseren Grundsätzen zusammgefasst.

Schau dir in der Rubrik Fragen und Antworten unsere Grundsätze genauer an.

Der Konzeptgedanke

Wir produzieren Lebensmittel auf Basis einer traditionellen kleinbäuerlichen Landbewirtschaftung. Die Finanzierung des Gesamtbetriebes (Lohnkosten der Landwirt*innen, Gärtner*innen, Saatgut, Pachten etc.) wird dabei durch die Mitgliedergemeinschaft getragen. Im Gegenzug dafür erhält die Gemeinschaft die Ernte des Betriebes.

Die Mitglieder verpflichten sich dabei jeweils zur Teilnahme für ein volles Jahr. 

Die Erzeugnisse -
Gemüse und Eier

In 2021 wollen wir zunächst mit rund 20 verschiedenen Gemüsearten starten. Darunter fallen Tomaten, Auberginen, Paprika, Kartoffeln, verschiedene Kohlsorten, verschiedene Salate, Zwiebeln, Kürbisse, Karotten, Lauch, Sellerie und einige andere.

Unser Ziel ist es, die Gemüsevariation so zu gestalten, dass über einen möglichst breiten Zeitraum über das Jahr hinweg Ernte augegeben werden kann.

Um dies zu erreichen, erstellen unsere Gärtner*innen eine professionelle Anbauplanung.

Darüber hinaus wird es frische Eier von freilaufenden Hühnern im Hühnermobil geben :-)

 

Ernte und Abholung

Das Gemüse wird einmal wöchentlich an einem fixen Erntetag durch uns geerntet und zur Abholung aufbereitet. Du kommst am darauffolgenden Abholtag zu uns auf den Hof und holst dir deinen Anteil ab. Der Abholtag wird voraussichtlich Freitag / Samstag sein.

In der Zukunft wollen wir weitere Abholorte in umliegenden Ortschaften einrichten, sodass es für dich - je nach Wohnort - einfacher wird, deine Ernte abzuholen.

Der Ernteanteil

Die Kosten für einen Ernteanteil werden über einen sogenannten Richtwert errechnet.

Dabei bedeutet Richtwerte, dass jedes interessierte Mitglied im Rahmen einer Bieterrunde ein individuelles Gebot abgeben kann, welches seinen Möglichkeiten entspricht. 

In der Rubrik Fragen und Antworten kannst du dich informieren, wie in etwa ein Ernteanteil aussieht und was wir unter Bieterunde verstehen.

Mitmachen

Du hast Lust, ab und an deine Hände in den Boden zu stecken und die Landlust zu spüren?! Dazu werden wir dir an unseren Mitmach-Tagen Gelegenheit geben.

Mitmachen darf jeder! Aber niemand muss..;-)
 

 

 

Das alles klingt super für dich!?...dann werde Mitglied!

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